Crew-Mitglied Fenja Gengelazky im Interview mit Marika Fiedler

Warum bist du im Organisationsteam des 1. PM Camps dabei?

Über meine bisherigen Tätigkeiten – Uni, Beruf, privat – habe ich verschiedene Veranstaltungen
besucht und auch selbst ausgerichtet. Hierbei waren es in der Regel überwiegend klassische
Veranstaltungsformate. Ich finde es spannend, mit dem PM Camp nun einmal mit der klassischen
Fachkonferenz zu brechen und ein neues Format auszuprobieren, das sich nicht nur auf einen
einzelnen Programmpunkt erstreckt, sondern die ganze Veranstaltungsorganisation maßgeblich
bestimmt.
Für einen Veranstaltungsorganisator ist die Programmgestaltung ja eigentlich eine der wichtigsten
Aufgaben: sie beeinflusst maßgeblich das Interesse der potentiellen Teilnehmer und ist somit
Grundlage für den Veranstaltungserfolg. Beim PM Camp wird diese Verantwortung nun an die
Teilnehmer abgegeben; es wird darauf vertraut, dass sie sich einbringen wollen und dies auch tun
werden. Das ist auch für mich persönlich eine große Herausforderung – denn ich plane eigentlich
alles immer sehr gerne und genau…
Aber das wichtigste Argument, um mit der Crew an Bord zu gehen, ist immer noch: Die
Zusammenarbeit macht einfach Spaß und ich bin – aus Veranstalter- und Teilnehmersicht – einfach
wahnsinnig gespannt auf die Themen unseres 1. PM Camps hier in Kiel!
Und ich hoffe natürlich, dass wir noch Weitere für die Mitwirkung begeistern können.

Was macht für Dich ein erfolgreiches PM-Camp aus?

Ein erfolgreiches PM Camp Kiel heißt für mich persönlich, dass ich am Ende der Veranstaltung auf die
zwei Tage zurückschauen kann mit dem Gefühl „Es hat sich gelohnt“: Ich habe Neues lernen können,
das ich direkt in meiner täglichen Arbeit (oder auch privat) anwenden kann. Ich habe spannende
Denkanstöße erhalten, um Vorhandenes, egal ob Sichtweise, Methode oder ähnliches, in Frage zu
stellen – sozusagen als Weiterentwicklungsimpuls für mich persönlich. Und natürlich habe ich viele
interessante, nette neue Leute kennengelernt, mich mit bekannten Gesichtern zu neuen Themen
austauschen und alte Bekanntschaften wieder aufleben lassen können.
Diesen Rückblick erhoffe ich mir ebenfalls für jeden anderen Teilnehmer und freue ich mich auf die
Rückmeldungen zu Format, Inspirationen, Themen und Kontakten – sowohl auf die positiven Punkte
als natürlich auch auf Kritik und Anregungen.
Denn dieses Interesse bedeutet dann: Segelsetzen für PM Camp Kiel II! – und welch‘ größeren Erfolg
könnten wir uns für den Start wünschen?